Webprogrammierung
Jede Anforderung erfordert den ihr zugeschnittenen Mix an Methoden, um richtig umgesetzt zu werden. Dabei stößt man im Internet und der Webprogrammierung auf immer wiederkehrende Begriffe.
Wenn diese für Sie noch ohne Inhalt sind, so lesen Sie auf dieser Seite nach und verschaffen sich damit einen kleinen Einblick in einige dieser Termini und deren Unterschiede:
HTML und CSS:
HTML bildet das Grundgerüst einer Website und fungiert dabei als sogenannte Auszeichnungssprache, die festlegt, als was für ein Element ein bestimmter Inhalt ausgegeben wird. HTML unterscheidet also unter anderem, ob der folgende Inhalt als Überschrift oder als Absatz ausgegeben wird, ob es sich um ein Bild oder einen Hyperlink handelt usw. Wie genau jene Elemente dargestellt werden (welche Schriftgröße und -Farbe,, das legen die sogenannten Cascading Stylesheets (CSS) fest. Das besondere an dem Zusammenspiel dieser beiden ist, dass die Darstellung der Inhalte von der Ausgabe der Inhalte getrennt werden kann. Stellen Sie es sich wie die Formatvorlagen in Word vor: ein Element wie etwa eine Überschrift ersten Grades wird so im gesamten Dokument bzw. auf der gesamten Website gleich aussehen. Ein einheitliches Erscheinungsbild ist das Ergebnis.
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PHP und MySQL:
Mit diesem Dreamteam hält die Dynamik Einzug in Websites. PHP ist eine Programmiersprache, die Eingaben bzw. Aktionen von Nutzern aufnehmen und weiterverarbeiten kann. Solche Eingaben können auch in Datenbanken gespeichert und später wieder abgerufen werden. Mit der für das Internet optimierten Datenbanklösung MySQL arbeitet PHP hervorragend zusammen und so wird aus einer statischen HTML-Seite eine anpassbare, dynamische Website.
Nur dadurch werden zum Beispiel Content Management Systeme, die von Benutzern ohne Programmierkenntnisse betrieben werden können, überhaupt möglich! Oder stellen Sie sich Foren und Gästebücher vor: Sie kennen den Inhalt der Seite als Betreiber selbst noch nicht, denn er entsteht durch die Mitwirkung Ihrer Besucher. Das geht allein mit statischem HTML nicht, dazu benötigen Sie PHP und eine Möglichkeit, die eingegebenen Daten zu speichern. Für letzteres gibt es mehrere Möglichkeiten, eine MySQL-Datenbank ist eine sehr gute.
PHP arbeitet serverseiteig, ist also dadurch von Systemeinstellungen auf Seiten der Clients, also der Nutzer mit ihren Browsern, nicht abhängig.
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JavaScript:
Der Einsatz von Javascript ermöglicht ebenfalls viel Dynamik. Jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn im Gegensatz zu PHP wird JavaScript vom Browser auf dem Rechner des Users (Client) ausgeführt. Da JavaScript dort deaktiviert werden kann, sollten elementar wichtige Elemente entweder nur da per JavaScript gelöst werden, wo man Kontrolle über die Einstellungen hat, also etwa in einem Intranet. Oder aber, und da liegen die Stärken, sollte JavaScript genutzt werden, um die Seite schöner, bedienerfreundlicher oder gar übersichtlicher zu gestalten.
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XML:
Die Extensible Markup Language ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung strukturierter Daten im Textformat. Auf den ersten Blick ist ein xml-Dokument syntaktisch mit einem html-Dokument vergleichbar, allerdings mit dem Unterschied, dass die Bezeichner (sog. Tags) nicht festgelegt sind, sondern dem zugrunde liegenden Themenbereich des Dokuments angepasst sind.
Dadurch ist es möglich, Daten zu strukturieren und zwischen unterschiedlichen Systemen (z.B. Servern), die sich auf diese Sprache verständigt haben, auszutauschen. XML wird bei vielen Services im Web genutzt, um Daten zwischen zwei Rechnern, seien es zwei Server oder ein Server und ein Client, zu vermitteln.
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AJAX:
Ajax steht für Asynchronous JavaScript and XML. Da steckt schon einiges an Information drin: Die Vorteile, die JavaScript bietet werden mit XML-Techniken um einiges an Features erweitert. XML kann, wie oben beschrieben, den Datenaustausch zwischen Servern (oder hier auch zwischen Server und dem einzelnen PC) vereinfachen. Mit Ajax werden häufig PHP-Skripte aufgerufen ohne dass die gesamte Webseite neu geladen werden muss.
Es gibt immer mehr Anwendungen bzw. Seiten im Internet, die dadurch auffallen, dass einzelne Bereiche wie selbständig arbeiten, ohne den Rest zu beeinflussen. Oder das berühmteste Beispiel ist die Suchbegriffeingabe bei Google: schon während der Eingabe werden vom Server Vorschläge geladen, die Sie dann in einer Auswahlliste dargeboten bekommen. Hinter all dem steck Ajax.
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SOAP:
Mit der Größe der Systeme wachsen auch deren Anforderungen an die Technik, die im Hintergrund arbeitet. Mit SOAP ist es möglich, Daten zwischen zwei Servern auszutauschen oder Prozesse gemeinsam zu nutzen. Diese Technik ermöglicht die Kommunikation zwischen entfernt liegenden Systemen und sorgt dafür, dass Prozesse nicht unnötig mehrfach angelegt werden müssen und dass auf zentral liegende Daten (etwa auf der Datenbank des einen Servers) von außen gesichert zugegriffen werden kann.